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Warzen

Warzen werden durch das ansteckende Virus HPV (Humanes Papillom Virus) verursacht. Es sind gutartige, scharf begrenzte Hautwucherungen mit einer groben, spröden Oberfläche.
Die Warzen werden nach ihrem Aussehen und dem Ort ihres Auftretens unterschieden. Dabei können über 100 Untertypen des Virus an der Entstehung von Warzen beteiligt sein. Gewöhnliche Warzen (vulgäre Warzen) insbesondere an den Händen und Füßen treten vermehrt bei Kindern, Jugendlichen und vereinzelt bei Erwachsenen auf. Wenn die Warzen an der Fußsohle nach innen wachsen, nennt man sie auch Dornwarzen. Dagegen findet man Flachwarzen und fadenförmige Warzen häufig im Gesicht. Nach einer Ansteckung mit Warzenviren kommt es Wochen oder mehrere Monate später an der betroffenen Hautstelle zu vermehrtem Zellwachstum, das dann als Warze sichtbar wird. Bei einer Verletzung der Warzen können sich die Viren flächenartig auf der Haut ausbreiten, so dass neue Warzen entstehen können. Werden die Warzen berührt, kann man sich erneut anstecken, insbesondere wenn man kleine Risse in der Haut hat. Sie können aber auch indirekt ansteckend sein, beispielsweise in Duschräumen von Schwimmbädern. Darüber hinaus kann eine schlechte Immunlage das Auftreten von Warzen begünstigen.
Zu den besonders ansteckenden Warzen gehören die Genitalwarzen, auch Feigwarzen genannt. Sie werden durch Geschlechtsverkehr übertragen und treten hauptsächlich an Scheide und Schamlippen, Penis oder After auf. Es wird vermutet, dass sie an der Auslösung bestimmter Krebsarten beteiligt sein könnten und deshalb unbedingt von einem Arzt untersucht werden sollten.
Die am häufigsten auftretenden Warzen sind aber eindeutig die gewöhnlichen Warzen. Nahezu jedes Kind in Deutschland hat schon einmal eine Warze gehabt. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen hatten schon Warzen an den Händen oder Füßen, nahezu jeder Zehnte leidet unter Feigwarzen. In den Industrienationen sind laut Schätzungen, cirka 80 Prozent der Bevölkerung mit mindestens einem Typus des HPV infiziert.

Die Behandlung von Warzen kann durch handelsübliche Warzentinkturen oder Warzenpflaster erfolgen. Diese enthalten Säuren wie beispielsweise Salicylsäure oder Milchsäure, die das typische Hautgebilde wegätzen. Da die Mittel nicht gegen die Viren wirken, muss die Behandlung so lange durchgeführt werden, bis wirklich die ganze Warze, mit den Viren verschwunden ist. Man muss aber vorsichtig sein, dass beim Auftragen nicht die gesunde Haut verletzt wird. Handelsübliche Warzenmittel werden häufig bei gewöhnlichen Warzen angewandt.
Handelsübliche Warzenmittel:
- Duofilm Lösung - Höllenstein Ätzstift - Verrucid Lösung - Wartner Flüssig - Warz-ab N - Clabin Plus Lösung - Clabin N Lösung - Wurzeltod Warzenpflaster extra stark - Acetocaustin Lösung -
Dornwarzen sollten beim Arzt oder Hautarzt behandelt werden. Dieser entfernt die Warzen entweder durch vereisen, ausschaben, elektrische Verschorfung oder Laser. Bei manchen Betroffenen können Narben zurückbleiben.
In der Homöopathie werden Verdünnungen aus Thuja – Extrakt eingesetzt. Diese Lösungen werden entweder auf die Haut aufgetragen oder eingenommen.




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